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Geboren und aufgewachsen in Zürich, drängte sich Dodo Leo schon als Vierjähriger mit einer Plastikgitarre auf die Bühne, und schmetterte lauthals und voller Inbrunst Lieder von Adriano Celentano, Totò Cutugno, Pupo oder Umberto Tozzi – was sich auf seine italienischen Wurzeln, die »Famiglia« seines »Papà« im Süden Italiens zurückführen lässt. Aber auch Meilensteine wie Dschingis Khan oder Boney M gehörten zu seinem festen Druckmittel. Letztere wurden, aufgrund nicht vorhandener Englischkenntnissen, in einem eigens dafür erfundenem, der englischen Sprache durchaus nicht unähnlich klingendem Kauderwelsch gesungen.

Als sich abzeichnete, dass dies nicht einfach »nur so eine Phase« sein würde, durfte er mit 9 Jahren endlich zum Klavierunterricht, und als drei Jahre später das örtliche Jugendblasorchester einen neuen Drummer suchte, stieg Dodo ein und lernte Schlagzeug zu spielen. Interessant ist hier; er stieg ein bevor er spielen konnte – welch Donnervogel! Mit 13 entdeckte er seine Leidenschaft fürs Komponieren und gründete seine erste Band. Er sammelte seine ersten Konzerterfahrungen, und als statt eines neuen Sängers lediglich ein besserer Trommler gefunden wurde, schickte sich dieser tollkühne Hengst an, die Welt fortan als Frontmann und – nun ja – Sänger mit seinen Eigenkompositionen zu beglücken. So vergingen einige Jahre, Dodo begann an der Karel-Jahn-Schule für Musik in Zürich eine Gesangsausbildung, und als diese beendet war, erweiterte er seinen Horizont und entwickelte sich in seiner Zeit in Seattle (USA) persönlich und musikalisch weiter. Um seinen Aufenthalt zu verlängern, schrieb er sich als Gaststudent im Seattle Art Institute ein, war aber kein einziges mal da. Viel lieber tauchte er in das bunte künstlerische Treiben dieser Stadt, machte er mit diversen Leuten Musik und brachte sich das Gitarrenspiel bei. Zurück in Zürich war er Mitbegründer einer vielversprechenden Hardrock-Band, mit der er drei Jahre lang Konzerte und Tourneen in der Schweiz und bis nach Italien und Tschechien spielte. Letztlich aber scheiterte das Projekt an internen Querelen und den engen Grenzen der Schweizer Subkultur. Davon fühlte sich Dodo mehr und mehr eingeengt, und da es immer die Musik war die seinen Weg bestimmte, führte diese ihn im Sommer 1999 für Studioaufnahmen zufällig nach Hannover, wo es ihm so gut gefiel, dass er beschloss zu bleiben. Seither lebt und arbeitet er hier mit, und an seiner Musik. Dodo Leo betätigt sich außerdem als Komponist, Textautor und Arrangeur, sowie als Dozent für die LAG Jazz Niedersachsen und das Musikzentrum Hannover, und spielt Theater.

Im September 2012 gelang es ihm, als erster und bisher einziger Gitarrist der Welt, seine linke Hand während eines Solos auf ein Tempo jenseits der Schallmauer zu beschleunigen, und die selbige zu durchbrechen, wovon seitdem sein krummer Zeigefinger zeugt. Zwar wurde der Rekord offiziell nicht anerkannt, da böse Zungen behaupteten, den krummen Finger hätte er schon vorher gehabt. Nichtsdestotrotz gilt er heute als erstbester Gitarrist der Welt und größter Sänger aller Zeiten.